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Gesicht

Straffung der Gesichtshaut / mikrochirurgisches Facelift, Halslift, MACS Lift

Im Laufe der Zeit führen die natürlichen Altersprozesse der Haut zu einem Absinken und einer Erschlaffung der Weichgewebsstrukturen des Gesichtes.

Vor allem im Bereich der Wangen und Lippen ist erkennbar, wenn das Gesicht im Alter zusätzlich an Volumen verliert. Der Schwerkraft folgend verlagert sich das noch vorhandene Volumen in Richtung Kinn und Hals. Die Elastizität der Haut lässt im Alter nach und auch äußere Umwelteinflüsse haben negative Auswirkungen auf die Weichgewebsstrukturen des Gesichtes. Folglich entstehen Falten, die sich durch Unterspritzung oftmals nur noch ungenügend oder gar nicht glätten lassen. Wie diese Veränderungen in ihrem Gesicht dem Gegenüber einen müden und erschöpften Eindruck vermitteln können, bemerken viele Patientinnen dann beim Blick in den Spiegel. Dagegen vermitteln eine straffe, glatte Haut und eine gute Volumenverteilung an Wangen und Lippen einen jugendlichen und vor allem frischen Eindruck.

Beim Wiederanheben (Lifting) erfolgt eine Rückverlagerung der abgesunkenen Weichteilstrukturen des Gesichtes. Die modernen Lifting-Verfahren haben nicht nur eine Straffung der Haut, sondern auch ein Heben der darunter liegenden tieferen Gewebeschichten (SMAS, superficial muscular aponeurotic system) in ihre ursprüngliche Position zum Ergebnis. So lässt sich ein harmonisches und natürliches Gesamtresultat hervorbringen. Die Behandlungsstrategien werden an die individuellen Gegebenheiten Ihres Gesichtes angepasst. Entsprechend des Ausmaßes der Gewebeerschlaffung ist eine Anwendung des Facelifts als einfaches MACS-Lifting (minimal access cranial suspension lift) mit minimalen Narben oder erweitert mit SMAS-Straffung und Halsstraffung möglich. Oft werden diese Eingriffe zusätzlich mit einer Augenlidstraffung oder Volumenauffüllung mittels Eigenfetttransplantation verbunden. Jegliche Straffungsverfahren der Gesichts- und Halshaut sind sowohl bei Frauen als auch bei Männern durchführbar.

FAQ

Abhängig von den zusätzlich durchgeführten Prozeduren erfolgt die Betreuung bei einem Facelift für 1 Nacht stationär.

Die OP-Dauer beim einfachen Facelift beträgt in der Regel 2–2½ h, beim erweiterten Facelift mit SMAS-Straffung und Halsstraffung in der Regel etwa 3-4 h. Findet dabei zusätzlich eine Eigenfetttransplantation statt, beträgt die OP-Dauer wegen der Fettgewinnung durch Absaugung in der Regel weitere 30–45 min.

In der Regel erfolgt die Operation in Vollnarkose. Das einfache MACS-Lift ist auch in Lokalanästhesie oder leichtem Schlaf möglich, aber von den durchgeführten Prozeduren abhängig.

Bei der Durchführung des einfachen MACS-Lift wird der Schnitt eng vor dem Ohr und im behaarten Schläfenbereich geführt. Im Falle einer Erweiterung mit SMAS- und Halsstraffung wird die Inzision um die Ohrmuschel herum verlängert und endet im Bereich des haartragenden Hinterkopfes.

Der Verschluss der Hautschnitte erfolgt mit resorbierbarem und nichtresorbierbarem Fadenmaterial und in haartragenden Bereichen mittels Hautklammern.

Die Notwendigkeit von Drainagen ist von den durchgeführten Prozeduren abhängig. In aller Regel können diese am Folgetag entfernt werden.

Nach der Operation erhalten Sie sofort einen polsternden Kopfverband für die Dauer von 24 h sowie einen Pflasterverband für die Dauer von 5 bis 7 Tagen. Die Fäden werden nach 5 bis 7 Tagen entfernt. Zudem sollten Sie auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.

Die Gesellschaftsfähigkeit ist in aller Regel nach Abklingen der Schwellungen oder Blutergüsse nach 2-3 Wochen wieder gegeben. Um minimale Resterscheinungen kaschieren zu können, erhalten Sie von uns zusätzlich Verbandstipps.

In der Regel können Sie eine intensive sportliche Betätigungen und starke körperliche Anstrengungen nach vollständig abgeschlossener Wundheilung nach etwa 2 Monaten wieder ausüben.

Eine Straffungsoperation im Gesichtsbereich kann bei einigen Risikofaktoren oder Erkrankungen nur nach einer strengen Indikationsprüfung durchgeführt werden. Im Beratungsgespräch werde ich Sie daher insbesondere nach Störungen der Schilddrüsenfunktion, Hauterkrankungen, Diabetes mellitus, Rauchen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen fragen.

Es ist nicht vollständig auszuschließen, dass bei einem operativen Eingriff ungünstige Begleiterscheinungen auftreten. Damit die Heilungsphase problemlos verläuft, werde ich Ihnen nach der Operation natürlich betreuend zur Verfügung stehen.

  • Blutergüsse
  • ein kurzzeitiges Taubheitsgefühl im Gesichtsbereich
  • länger sichtbare Narben oder eine gestörte Narbenausreifung
  • mögliche Asymmetrien

In aller Regel werden Eingriffe der ästhetischen Chirurgie von keiner Krankenkasse übernommen.

Die Behandlungskosten sind von der für Sie infrage kommenden Behandlungsmöglichkeit, den dafür erforderlichen Untersuchungen und dem Eingriff unter ambulanten oder stationären Bedingungen abhängig und variieren dementsprechend.

Ich erstelle Ihnen vorab gern einen detaillierten Kostenvoranschlag, der alle voraussichtlichen Kosten aufführt.

Kurzinfo

OP-Dauer

3-4 h

Narkose

Vollnarkose

Klinik-Aufenthalt

stationär

Gesellschaftsfähig

nach 2-3 Wochen

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